Allgemeine Geschäftsbedingungen gültig ab 23.06.2009

Allgemeines:
Grundlagen eines Mietvertrages sind ausschließlich die hier aufgeführten Geschäftsbedingungen. Der Mieter erkennt mit Unterschrift eines Auftrages diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen ausdrücklich an. Mündliche Nebenabreden haben nur dann Gültigkeit, wenn Sie schriftlich niedergelegt wurden. Diese "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" werden ab dem 23.06.2009 gültig. Alle vorher erstellten AGBs verlieren damit ihre Gültigkeit.

Buchungstermine:
Der Vermieter bemüht sich nach seinen Möglichkeiten Terminvereinbarungen einzuhalten. Bei Verhinderung wird er umgehend eine entsprechende Nachricht per Telefon, Fax oder E-Mail an den Auftraggeber senden. Der Mieter verzichtet hiermit auf jegliche Regressansprüche bezüglich einer Terminabsage. Der Vermieter wird sich jedoch bemühen, ein entsprechendes Ersatzfahrzeug zur Verfügung zu stellen. Falls dies nicht möglich ist, erstattet der Vermieter den bereits geleisteten Anzahlungsbetrag zurück.

Leistungspflicht des Vermieters:
Der Vermieter ist aufgrund einer vom Gesetzgeber bestimmten Anordnung von Fahrverbot wegen Ozon-, Smogalarm, etc., sowie bei Einwirkung höherer Gewalt von seiner Leistungspflicht befreit.

Haftung des Vermieters:
Der Vermieter versichert, dass sämtliche angemeldeten Fahrzeuge, die von ihm zum Verkehr auf öffentlicher Strasse zur Verfügung gestellt werden, der StVZO entsprechen, TÜV abgenommen und ordnungsgemäß haftpflichtversichert sind. Eine zusätzliche Unfall- , Kasko- oder Insassenzusatzversicherung ist nicht abgeschlossen. Der Fahrzeugbegleiter ist bei einem plötzlich auftretenden Schaden befugt, das Mietverhältnis aus Sicherheitsgründen abzubrechen. Für den technischen Zustand von nichtangemeldeten Fahrzeugen für Film- oder Fotoaufnahmen übernimmt der Vermieter keinerlei Haftung.

Nutzung der Fahrzeuge durch den Mieter:
Grundsätzlich ist jegliche Nutzung, die der StVO sowie der StVZO widersprechen, untersagt. Angemietete Selbstfahrervermietfahrzeuge können im gesetzlichen Rahmen genutzt werden, hierbei haftet der Fahrer in vollem Umfang. Die vom Vermieter zur Verfügung gestellten Fahrzeuge dürfen ausschließlich zu Werbe- oder Filmaufnahmen genutzt werden - nicht zur Beförderung von Personen oder Gegenständen. Ausnahmen bedürfen der ausdrücklichen Einwilligung des Vermieters. Ebenso ist jegliche Nutzung, die einem Gesetz sowie den "Guten Sitten" widersprechen, ausdrücklich untersagt. Besondere Fahrzeugbelastungen wie Schleppstange, "Reifenquietschen", Filmtrailerverladung usw. sind vor Beginn der Dreharbeiten anzumelden. Bei Nichtbeachtung ist der Vermieter zum sofortigen Abbruch des Mietverhältnisses und Einzug des Fahrzeuges berechtigt. Schadensersatzansprüche hieraus behält sich der Vermieter vor. Rechte durch Veröffentlichung behält sich der Mieter vor. Der Mieter gibt sein Einverständnis, dass das durch den Vermieter angefertigte Bildmaterial für Werbezwecke verwertet werden darf. Falls der Mieter dies nicht möchte, muss er dies dem Vermieter ausdrücklich erklären.

Haftung des Mieters:
Der Mieter verpflichtet sich, die von ihm gemieteten Fahrzeuge schonend zu behandeln. Der Mieter haftet für alle Sach- und Personenschäden, die durch vorsätzliches, grob fahrlässiges oder fahrlässiges Verhalten entstehen. Bei überdurchschnittlicher Verschmutzung des Fahrzeuges durch den Mieter oder dessen Beauftragten ist der Vermieter berechtigt, seine zusätzlichen Reinigungskosten nach tatsächlichem Aufwand in Rechnung zu stellen.

Auftreten von Schäden:
Der Mieter verpflichtet sich - nach Auftreten eines Schadens - den Vermieter bzw. dessen Beauftragten unverzüglich zu benachrichtigen und dessen Weisungen Folgezuleisten. Jegliche Anerkennung der Schuldfrage gegenüber Dritten ist dem Mieter untersagt. Der Mieter haftet für jeden Schaden, den der Vermieter wegen Nichtbeachtung dieser Vertragsbedingung erleidet. Der Mieter verpflichtet sich jedoch zur Aufklärung des Schadenshergangs beizutragen.

Zahlungsbedingungen:
Eine Kautionsanzahlung in Höhe von 20% wird bei Auftragserteilung fällig. Eine sog. Kaution in Höhe des voraussichtlichen Mietpreises wird bereits bei Auftragsbestätigung fällig und muss vor Abfahrt des Fahrzeuges beim Vermieter hinterlegt werden. Bei Stornierung eines Auftrages wird die Kautionsanzahlung in Höhe von 20% des "voraussichtlichen Mietpreises" in Rechnung gestellt. Bei Stornierung innerhalb von vier Wochen vor Fahrtantritt wird der halbe und innerhalb einer Woche vor Fahrtantritt der volle "voraussichtliche Mietpreis" in Rechnung gestellt. Die Abrechnung bzw. Rechnungsstellung erfolgt nach Abschluss der Mietdauer. Die gesetzliche Rücktrittsfrist wird davon nicht berührt.

Zahlungsbedingungen bei Selbstfahrervermietfahrzeugen:
Eine Anzahlung in Höhe von 20% wird bei Auftragserteilung fällig. Die entsprechende Kaution sowie der Preis der gebuchten Mietdauer ist bereits bei Übernahme des Fahrzeugs fällig. Eine Verlängerung der Mietdauer ist nur nach Absprache mit dem Vermieter möglich. Bei nicht pünktlicher Rückgabe des Fahrzeuges ist der Vermieter berechtigt, zwei zusätzliche Tagessätze in Rechnung zu stellen. Nach Überziehung des Rückgabetermins um mehr als 24 Std. erhebt der Vermieter Anzeige wegen Diebstahl. Bei Stornierung innerhalb einer Woche vor Mietbeginn wird die Anzahlung in Rechnung gestellt.

Zahlungsbedingungen für Rechnungen:
Ein entstandener Rechnungsbetrag ist innerhalb einer Woche zur Zahlung fällig. Der Vermieter ist im besonderen Fall berechtigt bereits bei Lieferung des Fahrzeuges den Rechnungsbetrag in bar zu kassieren.

Gerichtsstand sowie Erfüllungsort ist für beide Vertragspartner München.